Gründungsmitglieder


Gründung und Entwicklung des Schwingerverbandes am Rigi

Vorbemerkung
Wie bereits an anderer Stelle vermerkt, wurde das Protokollbuch 1895-1955 des Schwingerverbandes am Rigi am 5. Februar 1963 beim Hausbrand unseres geschätzten Schwingerkameraden Franz Toni Kennel, Arth, ein Opfer der Flammen. Die Geschichte des Schwingerverbandes lässt sich daher in den Anfängen nur rudimentär nachvollziehen. Dennoch ist es gelungen, aufgrund von mündlichen Überlieferungen und Hinweisen die wichtigsten Begebenheiten und Ereignisse festzuhalten. Die Aktivitäten und die besonderen Ereignisse des Verbandes nach 1955 sind in den verschiedenen Einzelbeiträgen dieser Schrift näher beschrieben.

1895 wurde der Grundstein gelegt
Die bodenständigen Nationalspiele haben in unserer Region von jeher treue Pflege erfahren. Schon rein diese Tatsache beweist, dass in unseren Gemarken stets gutes Schwingerholz vorhanden war. Im Jahre 1895 gründeten weitsichtige Männer unter dem Zepter von Josef Bürgi, dem späteren, beliebten Nationalrat, eine Schwingervereinigung. Dem Gründer standen nachweisbar sein Bruder Mathias Bürgi, St. Georgshof, der Namensvetter Karl Bürgi, Rindelhof, sowie Georg Grab und Franz Kennel zur Seite. Diese Pioniere wurden von den gleichgesinnten Kameraden Dominik Linggi und den Gebrüdern Franz und Leonhard Betschart kräftig unterstützt. Es waren senkrechte, hünenhafte Gestalten nach altem Schrot und Korn. Mit grosser Bewunderung sehen wir zu ihren Bildern auf, und ihre grossen Verdienste um die edle Schwingersache bleiben uns auf immer teuer.

Rigiverbändler leisteten Pionierarbeit
Im Jahre 1893 wurde der Innerschweizer Schwingerverband aus der Taufe gehoben. Bereits bei dieser Gründung war Josef Bürgi einer der treibenden Kräfte, so dass die Gründung der Schwingervereinigung Arth nurmehr eine Frage der Zeit war. Im Jahre 1895 hatte Josef Bürgi wirklich alle Hände voll zu tun, zumal er sich gleichzeitig engagiert dafür einsetzte, die Schwingervereinigung Arth und den Eidgenössischen Schwingerverband ins Leben zu rufen.
Aus allen Gebieten des innern Kantonsteils schlossen sich alsdann Aktive der jungen aufblühenden Schwingervereinigung Arth an. Von den vorerwähnten Gründern waren etliche auch eifrige Mitglieder der Sennengesellschaft Arth, so dass in organisatorischer Hinsicht keine grundlegenden Änderungen der bisher stattgefundenen Schwing- und Älplerfeste nötig waren.
So waren es dann diese wackeren Männer, die unter der umsichtigen Führung von Josef Bürgi die Geschicke der Schwingervereinigung Arth im Verlaufe der ersten zwei Jahrzehnte leiteten.

1917 erfolgte die Namensänderung auf "Schwingerverband am Rigi"
An der Generalversammlung vom 2. Juni 1917 im Restaurant Schönegg, Goldau, die Mathias Bürgi präsidierte, erfolgte nach langem Redeschwall die Umtaufe der Schwingervereinigung in "Schwingerverband am Rigi". An dieser denkwürdigen Versammlung wurde der grosse Pionier und Förderer des Schwingergeschehens, Josef Bürgi zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als erster Präsident des Schwingerverbandes am Rigi stand der wackere Karl Bürgi, Arth, vor. Als Aktuar wählte die Versammlung Meinrad Kennel, und das Finanzielle lag in den Händen von Josef Steiner, Arth. Meinrad Kennel übernahm überdies das Amt eines technischen Leiters. Es waren wiederum Mannen, die ihr Schwingerherz auf dem rechten Fleck hatten. Ferner genehmigte die Versammlung die neuen Verbandsstatuten.

Lange Zeit hatte der Rigiverband das Sagen
Viele Jahre hindurch war der Rigiverband die einzige Schwingerorganisation im Kanton Schwyz und beeinflusste die Pflege des Nationalspiels massgeblich. So wurde unter der Leitung der Rigiverbändler im Jahre 1917 in Sattel ein grosses Schwing- und Älplerfest mit kantonalem Charakter durchgeführt, und weitere solche schwingerische Grossveranstaltungen folgten 1919 in Seewen, 1921 in Lachen und 1922 in Küssnacht. Natürlich hatten diese Anlässe nicht das Ausmass der heutigen kantonalen Schwingfeste. Sie waren wie ein neu-gegossenes Stück Stahl, an dem nach dem Guss noch gefeilt werden musste, bis es die gewünschte Passform bekam. Mit der Gründung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes im Jahre 1923 konnte alsdann die Organisation dieser zur Tradition gewordenen Schwingfeste im kantonalen Einzugsgebiet in andere Hände gelegt werden.

 


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